Zuerst einmal kann ich 5 Sterne vergeben, wo die Autorin ein positives Bild ĂŒber Hunde in der Stadt aufzeigt und auch fĂŒr den Teil, wo die PrĂ€gung des Hundes an die Stadt aufgezeigt wird (z.B,. die Gewöhung an den Bahnsteig und Einsteigen in den Zug ist gut) Hundehaltung in der Stadt
Bei manchen anderen Dingen ist leider einiges zu bemĂ€ngeln (z.B. Sauberkeitserziehung – es wird eine Lage aus Zeitungen empfohlen fĂŒr die Sauberkeitserziehung beim Wohnungshund und auch von starkem Ausschimpfen, was beides nicht gut ist, etc.)
Bei der Grunderziehung kann ich jedoch keinen Stern (oder, wenn man mind. 1 vergeben muss, dann diesen 1)vergeben, da hier leider völlig veraltete Methoden gezeigt werden (z.B. dem Hund fĂŒr die Ăbung “Fuss” den Hund an der Leine zurĂŒckzuziehen, den Hund ins “sitz” oder “Platz” herunter zu drĂŒcken, etc.!!!)
Schade, dass so veraltete und kontraproduktive Erziehungsmethoden propagiert werden – insgesamt daher nur 2 Sterne.
1.
Erziehen Sie Ihren Hund so, dass er andere Menschen und Tiere
nicht belÀstigt. Nehmen Sie ihn sicherheitshalber an die Leine.
2. Lassen Sie Ihren Hund auf Krankheitserreger untersuchen.
3. Melden Sie Ihren Hund bei der Stadt an.
4. Nehmen Sie sich Zeit, um mit Ihrem Hund “Gasse” zu gehen.
5. Lassen Sie Ihren Hund nicht frei laufen, insbesondere nicht in
öffentlichen Anlagen. Halten Sie Ihn fern von SandkÀsten,
Liegewiesen, Sportanlagen, Schulen und Friedhöfen.
6. Achten Sie darauf, dass Ihr Hund sein “GeschĂ€ft” an geeigneten
Stellen macht.
7.
Es ist selbstverstĂ€ndlich, dass die “Hinterlassenschaft” auf
BĂŒrgersteigen, öffentlichen Anlagen oder auf fremden Grund-
stĂŒcken vom Hundebesitzer beseitigt wird.
8.
Bedenken Sie bitte, dass nicht alle BĂŒrger Hundefeinde sind, aber
Bellen, Anspringen und Verunreinigungen schnell zu schlechten
Meinungen fĂŒhren.
9.
Sprechen Sie diejenigen Hundehalter an, die sich nicht an die
vorstehenden Regeln halten.
10.
Ein wahrer Hundefreund wird darauf achten, dass er sich einen
Hund hĂ€lt, der in GröĂe und Auslauf zu Ihm und der Wohnung
passt.
Hunde gehen Nicht-Hunde-Besitzern auf die Nerven. Das gilt zwar nicht fĂŒr alle Nicht-Hunde-Besitzer, da sich unter ihnen noch so mancher zukĂŒnftige Hunde-Besitzer befindet, der nur umstĂ€ndehalber z. Z. keinen Hund hĂ€lt, aber doch fĂŒr schĂ€tzungsweise die HĂ€lfte der Bevölkerung. In GroĂstĂ€dten ist die Hundefeindschaft sicher noch ausgeprĂ€gter als auf dem Lande. Viele Hunde, die ich kenne, sind schlecht erzogen und geben immer wieder Anlass fĂŒr Streit. Zurecht AnstoĂ genommen wird an KlĂ€ffern, an verschmutzten Gehwegen, Rasen und StraĂen, am Anspringen, Anbellen oder gar BeiĂen von Mitmenschen oder Hunden sowie an Verkehrs-gefĂ€hrdenden Streunern. Auch hygienische GrĂŒnde werden oft angefĂŒhrt.
Hunde polarisieren und spalten die Gesellschaft in HundebefĂŒrworterInnen und HundegegnerInnen. âKeinem anderen Wiener Stadtbewohner werden so extreme GefĂŒhle entgegengebracht wie dem Hund. FĂŒr die einen ist er der treue Freund, der zuverlĂ€ssigste Partner, der oft sogar Vorrang vor menschlicher Gesellschaft genieĂt. FĂŒr die anderen ist er Ărgernis schlechthin, unappetitlich, laut und gefĂ€hrlich. Kaum jemand, der in der Hundefrage unparteiisch ist, der nicht eindeutig einem der Lager zugeordnet werden kannâ (Kose et al. 2000, S. 5).
Hunde sind schon seit Jahrtausenden Begleiter des Menschen. In dieser langen Zeit der Co Evolution Ă€nderten sich die LebensumstĂ€nde stark, und mit ihnen die Beziehung der beiden artfremden Partner. Vom Nahrungskonkurrenten zum Restevertilger bis hin zum JagdgefĂ€hrten und Hofbewacher. Die UmstĂ€nde Ă€nderten sich noch einmal als die Menschen sich mehr zusammendrĂ€ngten zu den heutigen StĂ€dten (vgl. Kapitel Die Stadt) Welchen Beitrag kann der Hund leisten fĂŒr den âmodernenâ Mensch in der Stadt ohne die tĂ€gliche Jagd und ohne Haus und Hof?
Der Hund ist ein Lebewesen und in der Stadt auf die Pflege des/der Besitzers/In angewiesen. Dies ist eine groĂe Verantwortung und wird oft nicht in vollem Umfang wahrgenommen. Durch richtige Haltungsbedingungen bei gleichzeitiger Wahrnehmung der Verantwortung können schon viele Probleme bei der Haltung von Hunden in der Stadt vermieden werden (siehe Der Hund als Haustier).
Jeder darf einen Hund besitzen, aber oftmals fehlt das Wissen ĂŒber zu erwartende Belastungen und die BedĂŒrfnisse des Tieres. Der Hund wird in einer spontanen Aktion angeschafft. Die Novellierung des Tierschutzgesetzes ist ein wichtiger Beitrag, da nunmehr keine Hunde in Zoohandlungen angeboten werden dĂŒrfen. Der Weg zu einem/r ZĂŒchterIn fĂŒhrt zu einer bewussten Entscheidung und zu einer professionellen Beratung.
Zuerst einmal kann ich 5 Sterne vergeben, wo die Autorin ein positives Bild ĂŒber Hunde in der Stadt aufzeigt und auch fĂŒr den Teil, wo die PrĂ€gung des Hundes an die Stadt aufgezeigt wird (z.B,. die Gewöhung an den Bahnsteig und Einsteigen in den Zug ist gut) Hundehaltung in der Stadt
Bei manchen anderen Dingen ist leider einiges zu bemĂ€ngeln (z.B. Sauberkeitserziehung – es wird eine Lage aus Zeitungen empfohlen fĂŒr die Sauberkeitserziehung beim Wohnungshund und auch von starkem Ausschimpfen, was beides nicht gut ist, etc.)
Bei der Grunderziehung kann ich jedoch keinen Stern (oder, wenn man mind. 1 vergeben muss, dann diesen 1)vergeben, da hier leider völlig veraltete Methoden gezeigt werden (z.B. dem Hund fĂŒr die Ăbung “Fuss” den Hund an der Leine zurĂŒckzuziehen, den Hund ins “sitz” oder “Platz” herunter zu drĂŒcken, etc.!!!)
Schade, dass so veraltete und kontraproduktive Erziehungsmethoden propagiert werden – insgesamt daher nur 2 Sterne.
1.
Erziehen Sie Ihren Hund so, dass er andere Menschen und Tiere
nicht belÀstigt. Nehmen Sie ihn sicherheitshalber an die Leine.
2. Lassen Sie Ihren Hund auf Krankheitserreger untersuchen.
3. Melden Sie Ihren Hund bei der Stadt an.
4. Nehmen Sie sich Zeit, um mit Ihrem Hund “Gasse” zu gehen.
5. Lassen Sie Ihren Hund nicht frei laufen, insbesondere nicht in
öffentlichen Anlagen. Halten Sie Ihn fern von SandkÀsten,
Liegewiesen, Sportanlagen, Schulen und Friedhöfen.
6. Achten Sie darauf, dass Ihr Hund sein “GeschĂ€ft” an geeigneten
Stellen macht.
7.
Es ist selbstverstĂ€ndlich, dass die “Hinterlassenschaft” auf
BĂŒrgersteigen, öffentlichen Anlagen oder auf fremden Grund-
stĂŒcken vom Hundebesitzer beseitigt wird.
8.
Bedenken Sie bitte, dass nicht alle BĂŒrger Hundefeinde sind, aber
Bellen, Anspringen und Verunreinigungen schnell zu schlechten
Meinungen fĂŒhren.
9.
Sprechen Sie diejenigen Hundehalter an, die sich nicht an die
vorstehenden Regeln halten.
10.
Ein wahrer Hundefreund wird darauf achten, dass er sich einen
Hund hĂ€lt, der in GröĂe und Auslauf zu Ihm und der Wohnung
passt.
Hunde gehen Nicht-Hunde-Besitzern auf die Nerven. Das gilt zwar nicht fĂŒr alle Nicht-Hunde-Besitzer, da sich unter ihnen noch so mancher zukĂŒnftige Hunde-Besitzer befindet, der nur umstĂ€ndehalber z. Z. keinen Hund hĂ€lt, aber doch fĂŒr schĂ€tzungsweise die HĂ€lfte der Bevölkerung. In GroĂstĂ€dten ist die Hundefeindschaft sicher noch ausgeprĂ€gter als auf dem Lande. Viele Hunde, die ich kenne, sind schlecht erzogen und geben immer wieder Anlass fĂŒr Streit. Zurecht AnstoĂ genommen wird an KlĂ€ffern, an verschmutzten Gehwegen, Rasen und StraĂen, am Anspringen, Anbellen oder gar BeiĂen von Mitmenschen oder Hunden sowie an Verkehrs-gefĂ€hrdenden Streunern. Auch hygienische GrĂŒnde werden oft angefĂŒhrt.
Hunde polarisieren und spalten die Gesellschaft in HundebefĂŒrworterInnen und HundegegnerInnen. âKeinem anderen Wiener Stadtbewohner werden so extreme GefĂŒhle entgegengebracht wie dem Hund. FĂŒr die einen ist er der treue Freund, der zuverlĂ€ssigste Partner, der oft sogar Vorrang vor menschlicher Gesellschaft genieĂt. FĂŒr die anderen ist er Ărgernis schlechthin, unappetitlich, laut und gefĂ€hrlich. Kaum jemand, der in der Hundefrage unparteiisch ist, der nicht eindeutig einem der Lager zugeordnet werden kannâ (Kose et al. 2000, S. 5).
Hunde sind schon seit Jahrtausenden Begleiter des Menschen. In dieser langen Zeit der Co Evolution Ă€nderten sich die LebensumstĂ€nde stark, und mit ihnen die Beziehung der beiden artfremden Partner. Vom Nahrungskonkurrenten zum Restevertilger bis hin zum JagdgefĂ€hrten und Hofbewacher. Die UmstĂ€nde Ă€nderten sich noch einmal als die Menschen sich mehr zusammendrĂ€ngten zu den heutigen StĂ€dten (vgl. Kapitel Die Stadt) Welchen Beitrag kann der Hund leisten fĂŒr den âmodernenâ Mensch in der Stadt ohne die tĂ€gliche Jagd und ohne Haus und Hof?
Der Hund ist ein Lebewesen und in der Stadt auf die Pflege des/der Besitzers/In angewiesen. Dies ist eine groĂe Verantwortung und wird oft nicht in vollem Umfang wahrgenommen. Durch richtige Haltungsbedingungen bei gleichzeitiger Wahrnehmung der Verantwortung können schon viele Probleme bei der Haltung von Hunden in der Stadt vermieden werden (siehe Der Hund als Haustier).
Jeder darf einen Hund besitzen, aber oftmals fehlt das Wissen ĂŒber zu erwartende Belastungen und die BedĂŒrfnisse des Tieres. Der Hund wird in einer spontanen Aktion angeschafft. Die Novellierung des Tierschutzgesetzes ist ein wichtiger Beitrag, da nunmehr keine Hunde in Zoohandlungen angeboten werden dĂŒrfen. Der Weg zu einem/r ZĂŒchterIn fĂŒhrt zu einer bewussten Entscheidung und zu einer professionellen Beratung.
Produktinformation
* Broschiert: 144 Seiten
* Verlag: MĂŒller RĂŒschlikon; Auflage: 1., Aufl. (31. MĂ€rz 2006)
* Sprache: Deutsch
* ISBN-10: 3275015605
* ISBN-13: 978-3275015603
* GröĂe und/oder Gewicht: 23,6 x 17 x 1 cm